Veronica Ferres – Mein Mann ein Mörder ZDF Krimi

Veronica Ferres, Ulrich Noethen, Esther Zimmering und Mehdi Nebbou spielen die Hauptrollen in dem Beziehungsthriller “Mein Mann, ein Mörder”, den das ZDF am Montag, 3. Februar 2014, 20.15 Uhr, zeigt. Der “Fernsehfilm der Woche” wurde inszeniert von Regisseur Lancelot von Naso, der gemeinsam mit Kai-Uwe Hasenheit auch das Drehbuch schrieb.

Veronica Ferres
Veronica Ferres – Foto: obs/ZDF/Hendrik Heiden

Übersetzerin Minette Frei (Veronika Ferres) ist glücklich verheiratet. Sie hat zwei Kinder, eine schmucke Altbauwohnung und einen Hund. Doch das Familienidyll bekommt Risse: Ihr Ehemann Paul (UIrich Noethen) betrügt sie mit einer anderen Frau. Minette, die hofft, dass die Affäre bald vorbei ist, kann ihre große Eifersucht nicht bezwingen und beobachtet ihren Ehemann und seine Geliebte Nora. Als Paul sich von Nora trennt und reuevoll zu seiner Ehefrau zurückkehrt, ist die Geliebte plötzlich spurlos verschwunden.

Maria Furtwängler im Interview

Böse Nacht Geschichten auf TELE 5: Sonntagnacht, 25.04, 00.35 Uhr mit Maria Furtwängler

Maria Furtwängler
Maria Furtwängler – Foto: Gert Krautbauer, Tele 5

Tele 5: ‘Mrs. Shakespeare’ von Tanja Kinkel stellt eine mörderische und sehr seltsame Frau vor. Wie gefällt Ihnen Ihre Böse Nacht Geschichte?

Maria Furtwängler: Sehr, allerdings hat sie mich erst beim zweiten Lesen so richtig angesprochen, als ich nämlich gemerkt habe, wie klug und witzig die Autorin Shakespeares Stücke einbezieht. Meine Mutter hat mal ein ganzes Theaterstück allein aus Shakespeare-Szenen zusammengestellt.

Mögen Sie schrägen Humor?

Je älter ich werde, desto mehr liebe ich schräge oder auch makabre Witze. Und ich behaupte jetzt einfach mal, ich kann auch besser über mich selber lachen als früher. Jüdischen Humor finde ich großartig. Zum Beispiel Larry Davids ,Curb Your Enthousiasm’. Das habe ich kürzlich auf DVD gesehen und mich weggeschmissen.

Als Sie im Januar den Karl-Valentin-Preis bekamen, hat Bürgermeister Ude behauptet, Sie wären ja nicht gerade für Ihren Humor bekannt. In Ihrer Dankesrede haben Sie dann sehr humorvoll gekontert.

Solche Reden stelle ich immer im letzten Moment am Tisch hektisch in Stichworten zusammen. Früher war ich dann immer sehr nervös, aber ich habe mich daran gewöhnt. Mein Mann liebt große Runden und da werden natürlich oft Tischreden gehalten – ohne jetzt behaupten zu wollen, dass es bei uns die ganze Zeit zugeht wie in Platons “Gastmahl”. Und eigentlich bin ich sogar durchaus schüchtern. Ich will auch gar nicht unbedingt lustig sein.

Beim deutschen Fernsehpreis haben Sie gesagt “Ich hatte mich so irrsinnig darauf konzentriert, was für ein Gesicht ich mache, wenn ich ihn nicht kriege, dass ich jetzt gar nicht mehr weiß, was ich sagen wollte”. Das war schon ziemlich witzig.

Ich habe großen Spaß an kleinen, ironischen Spitzen. Die können gerne auch gegen mich selbst gerichtet sein.

Sie sind ziemlich ehrgeizig, oder?

Absolut. Das fängt schon damit an, dass ich beim Tischtennisspielen immer gewinnen will. Grässlich, oder? Aber wissen Sie, was ich herausgefunden habe? Es gibt nichts Schöneres als loszulassen. Und im Grunde bin ich ein totaler Familienmensch. Meine Kinder sind das Beste, was mir je passiert ist.

Vermissen Sie manchmal Ihre Tätigkeit als Ärztin?

Ich bin froh, dass ich nicht mehr täglich die Ärztefachblätter lesen muss, weil ich leider ein ziemlicher Hypochonder bin. Aber es passiert immer wieder, dass mich Freunde nachts anrufen, weil ihr Kleinkind Fieber hat. Und da hilft man natürlich gerne. (lacht)

Interview: Thomas Pany für TELE 5

Hollywood Star Charlize Theron

“Vielleicht bin ich gefährlich naiv” Charlize Theron lässt der Hollywood-Rummel kalt

Obwohl Charlize Theron zu den Großen in Hollywood zählt, hat sie ein gespaltenes Verhältnis zur Traumfabrik, wie sie im Tele 5-Interview verriet: “Als Kind träumte ich von diesem Leben, ich genieße es! Aber all das hat auch schwierige Seiten.”

Charlize Theron
Schauspielerin Charlize Theron – Foto: Tele5

“In Amerika glaubt jeder, einen zu kennen”, so die 33-jährige Actrice. “Schauspielern wird unterstellt, einen bestimmten Charakter zu haben. Und irgendwann glaubt man es selber.” Deshalb macht sich Charlize rar und wählt ihre Angebote genau aus. Sie bevorzugt es doppelbödige, amoralische Femme Fatales zu verkörpern. “Ich finde solche unberechenbaren Figuren viel interessanter als die ‘lieben Mädchen’, die heute so viele Filme bevölkern.”

Im Privatleben dagegen ist Theron Normalität wichtig. “Ich habe unter meiner Prominenz nie gelitten. Nach wie vor gehe ich alleine einkaufen – ohne Bodyguards. Vielleicht bin ich gefährlich naiv. Aber ich will mir mein alltägliches Leben erhalten.” Ganz besonders genießt die Südafrikanerin die Zeit, die sie in Europa verbringen kann. “Hier laufe ich wie ein normaler Mensch herum.” Deutschland hat es ihr so sehr angetan, dass sie 2004 sogar die deutsche Staatsbürgerschaft beantragte. Durch die deutschen Vorfahren ihrer Mutter hatte sie gehofft, die Behörden zu überzeugen, der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

So ist sie in der Traumfabrik geblieben, wo ihr nicht jeder den Erfolg gönnt. Ben Affleck versuchte nach den Dreharbeiten zu ‘Wild Christmas’ sogar, sich auf ihre Kosten zu profilieren. “Er sagte, er sei der bessere Darsteller, er habe ein Naturtalent, ich sei ‘Method Acting.'” Theron reagierte entspannt: “Ich habe daraufhin nicht gesagt, was mir an ihm nicht passt, sondern nur, dass ich mit ihm keinen Film mehr mache.”

TV Tipp: In dem Magazin ‘Wir lieben Kino – Biografie’ zeigt Tele 5 am 20. Februar 2009 um 01:50 Uhr den gesamten Werdegang von Charlize Theron.