Alter Elbtunnel in Hamburg

alter Elbtunnel

Alter Elbtunnel in Hamburg: Eine Zeitreise in die Geschichte der Ingenieurskunst. Entdecke den alten Elbtunnel in Hamburg

Der alte Elbtunnel in Hamburg: Ein historisches Meisterwerk der Ingenieurskunst

Der alte Elbtunnel in Hamburg, auch bekannt als St. Pauli Elbtunnel, ist ein beeindruckendes Beispiel für die Ingenieurskunst des späten 19. Jahrhunderts. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1911 ist er ein wichtiger Bestandteil des Hamburger Verkehrssystems und ein beliebtes Touristenziel.

Alter Elbtunnel in Hamburg
Alter Elbtunnel in Hamburg – Foto: Siefken

Der alte Elbtunnel ist 426,5 Meter galt bei seiner Eröffnung als technische Sensation. Seit 2003 steht der alte Elbtunnel unter Denkmalschutz.

Die Kuppel beim alten Elbtunnel
Die Kuppel beim Elbtunnel. Hier gehen die Fahrstühle für den Auto- und Personenverkehr runter. Foto: Siefken

Noch heute ist der Alte Elbtunnel in Betrieb. Für Fußgänger und Radfahrer ist die Benutzung kostenfrei, das Befahren mit Motorfahrzeugen kostet zwei Euro.

Treppen beim alten Elbtunnel
Statt dem Fahrstuhl kann man als Fußgänger auch die Treppen benutzen um zum alten Elbtunnel zu gelangen. Foto: Siefken

Die Geschichte des Tunnels

Die Idee für einen Tunnel unter der Elbe in Hamburg geht zurück auf das Jahr 1875, als der Hamburger Senat eine Studie zur Verbesserung der Verkehrsverbindungen in der Stadt in Auftrag gab. Es dauerte jedoch mehr als 30 Jahre, bis der Tunnel schließlich gebaut wurde. Die Arbeiten begannen im Jahr 1907 und dauerten insgesamt vier Jahre.

Der Bau des Tunnels

Der alte Elbtunnel besteht aus zwei Röhren, die jeweils eine Länge von 426 Metern haben. Beim Bau des Elbtunnels, der 1907 unter der Leitung von Otto Stockhausen begann, wurde das Druckluftverfahren eingesetzt, um durch Überdruck das Eindringen von Wasser zu verhindern. Aufgrund der unterschiedlichen Bodenverhältnisse wurden zwei verschiedene Bauweisen angewandt. Die senkrechte Absenkung auf der Steinwerder Seite erfolgte über einen eisernen Absenkkasten, während auf der St. Pauli-Seite ein Kreis ausgehoben und mit Beton verfüllt wurde. Anschließend wurde der Kern ausgehoben und der Schacht fertiggestellt.

Die beiden horizontalen Tunnelröhren wurden im Schildvortriebsverfahren aufgefahren und verbinden mit einer Sohlentiefe von 24 Metern die St. Pauli Landungsbrücken mit Steinwerder am Südufer der Norderelbe. Die Oberkante der sechs Meter hohen Tunnel liegt zwölf Meter unter dem damaligen mittleren Tidehochwasser. Zwischen den Tunneln und dem Flussbett befindet sich eine drei Meter dicke Schlickschicht. Die Baukosten betrugen 10,7 Millionen Mark, was inflationsbereinigt heute einem Wert von 68,4 Millionen Euro entsprechen würde. Quelle: de.wikipedia.org

Die Besonderheiten des Tunnels

Eine der Besonderheiten des Tunnels sind die Fahrstühle, die Besucher und Fahrzeuge von der Oberfläche in den Tunnel und zurück transportieren. Die Fahrstühle wurden von der Firma Siemens & Halske gebaut und sind noch heute in Betrieb. Außerdem sind die Wände des Tunnels mit weißen Fliesen verkleidet, die dem Tunnel ein helles und freundliches Aussehen verleihen.

Besichtigung des Tunnels

Heute ist der alte Elbtunnel eine der wichtigsten touristischen Attraktionen in Hamburg. Besucher können den Tunnel zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden und dabei die beeindruckende Architektur und Technologie bewundern. Der Eintritt ist kostenlos, und der Tunnel ist täglich von 6 bis 20 Uhr geöffnet.

Der alte Elbtunnel in Hamburg ist immer einen Besuch Wert

Der alte Elbtunnel in Hamburg ist ein wichtiges Beispiel für die Ingenieurskunst des späten 19. Jahrhunderts. Seine technischen Besonderheiten und seine Bedeutung für das Hamburger Verkehrssystem machen ihn zu einem beeindruckenden historischen Meisterwerk. Besucher können den Tunnel heute noch besichtigen und sich von seiner Schönheit und seiner Geschichte faszinieren lassen. Erlebe den alten Elbtunnel in Hamburg. Entdecke technische Besonderheiten des Tunnels und besichtige ihn zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt.

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