Opel Insignia landet spektakulaer in London

Mit einer spektakulären Aktion wurde der neue Opel/Vauxhall Insignia im Potters Fields Park in London erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Opel Insignia in London
Opel Insignia in London – Foto: Adam Opel GmbH

Nachdem Arbeiter im Londoner Potters Fields Park eine Kapsel mit einem Durchmesser von 4,70 Metern an einem Kranausleger noch oben gezogen hatten, löste sich in 45 Metern Höhe daraus plötzlich ein massiver Gegenstand. Er stürzte innerhalb von sechs Sekunden Richtung Erde und wurde kurz vor der Landung von Stahlseilen abgefangen. Mit der Aufsehen erregenden Aktion einen Tag vor der British International Motor Show präsentierte Opel ein Auto, das die Öffentlichkeit zuvor noch nicht gesehen hatte: den neuen Insignia.

Mehr als 300 geladene Gäste waren bei der spektakulären Premiere dabei. “Wir sind sehr stolz auf den Insignia und haben uns dazu entschlossen, dass dieses außergewöhnliche Auto auch einen außergewöhnlichen ersten Auftritt haben sollte. Deshalb wählten wir einen der belebtesten und symbolträchtigsten Plätze Londons, gleich neben Tower Bridge und London Assembly”, sagte Alain Visser, Chief Marketing Officer GM Europa.

Der Insignia feiert morgen, am 22. Juli, seine Weltpremiere auf der British International Motor Show. Dort wird Opel auch die technischen Daten und Preise für Deutschland bekannt geben. Sowohl die Stufenheck-Version als auch die Fließheck-Variante sind ab sofort in Deutschland bestellbar. Sieben Motoren stehen zur Wahl. Sie erfüllen alle die Euro 5-Norm und sind sämtlich mit manuellem oder automatischem Sechsganggetriebe kombinierbar. Zudem präsentiert Opel mit dem Insignia eine Vielzahl technischer Innovationen.

Ein weiterer Grund für den Aufsehen erregenden ersten Auftritt des Modells: Der Autohersteller möchte seinen Präzisionsanspruch hervorheben. Bereits am vergangenen Samstag “krachte” die 3,2 Tonnen schwere Kapsel im Potters Fields Park zu Boden. Einen Tag später hob ein 62 Meter hoher Kran die Kapsel in einer inszenierten Aufräumaktion aus ihrem riesigen Krater im Potters Field, um die Neugier der Bevölkerung zu wecken. Am Montag fiel der Insignia dann aus 45 Metern Höhe Richtung Erde. Die Herausforderung bestand darin sicherzustellen, dass der Wagen sicher landen würde.

“Wir wollten die Aufmerksamkeit auf die Details lenken und die Präzision, mit der wir den neuen Opel Insignia entwickelt haben. Ebenso wie der Insignia musste dieses Ereignis akribisch koordiniert und bis ins letzte Detail geplant werden”, sagte Visser.

Ausgestattet mit modernster Technik arbeitete ein 60-köpfiges Team insgesamt mehr als 7.200 Stunden: Man plante, entwarf und errichtete das Set-Up, probte und führte letztlich den Stunt aus. Allein auf dem Gelände Potters Fields wurde 96 Stunden ohne Unterbrechung gearbeitet. So stellte das Team den erfolgreichen Hochgeschwindigkeitsfall sicher, der das Auto auf eine Fallgeschwindigkeit von 7,6 Metern pro Sekunde beschleunigte.

Die Technik, die für die Aktion eingesetzt wurde und den kontrollierten Sturz möglich machte, besteht aus rund drei Kilometern Elektro- und Steuerkabeln, 152 Metern Druckluftschläuchen und mehr als 120 Anschlussstutzen. 13 computergesteuerte Druckluftbremsen brachten die über 2,7 Tonnen schwere Fracht aus halsbrecherischer Geschwindigkeit zum Stillstand.

Die britische TV-Journalistin Kate Thornton moderierte das Ereignis, das mit einer Show der britischen Frauen-Band “Bond” gekrönt wurde. Die vier Musikerinnen mit klassischer Streicher-Ausbildung verkauften von ihrem jüngsten Album “Classified” bis jetzt über drei Millionen Exemplare.

London – Britische Marine uebt auf deutschen Booten

Nebel, Nieselregen, Nässe: Bei typisch britischem Schmuddelwetter liefen die Schnellboote S78 “Ozelot” und S79 “Wiesel” vergangenes Wochenende in London ein. Das Besondere: Nach mehrstündiger Fahrt auf der Themse und der Passage der weltberühmten Tower-Bridge machen erstmal seit über 20 Jahren wieder Boote der Deutschen Marine an einem Weltkriegs-Relikt fest, dem Kreuzer HMS “Belfast”. Dieser hatte vor über sechzig Jahren noch gegen die deutschen Feinde gekämpft.

London - Britische Marine uebt auf deutschen Booten
Britische Marine übt erstmals auf deutschen Schnellbooten – Stippvisite in London. Foto: Deutsche Marine

Nun wird er zum Symbol der deutsch-britischen Marinekooperation und Freundschaft. Denn: Mit an Bord der Schnellboote sind fünf deutsche Kadetten von der Marineschule Mürwik und erstmals auch Offizieranwärter der Royal Navy aus Dartmouth. Grund: Der junge Führungsnachwuchs der deutschen und britischen Seestreitkräfte trainiert an Bord der Boote gemeinsam Navigation, Seemannschaft und Taktik. Wie berechne ich Kurse? Wie steuere ich ein großes Boot? Wann geht die Sonne auf? All das und vieles mehr muss jeder Offizieranwärter lernen, um sein Handwerk zu beherrschen.

Der Kommandant vom Schnellboot “Ozelot” zeigt sich begeistert von der Ausbildungskooperation. “Unsere Marinen nutzen Synergien und lernen voneinander”, sagt Stefan Küttler. Obwohl die Ausbildung der jungen Kadetten eindeutig im Vordergrund stehe: “Wann kommt man schon mal mit seinem Schnellboot von Rostock für ein Wochenende in die Hauptstadt Großbritanniens und liegt dann noch direkt im Zentrum an der legendären Tower-Bridge?” ergänzt der 33-jährige Kapitänleutnant schmunzelnd.

Bevor die beiden Boote aus dem 7. Schnellbootgeschwader aus Warnemünde Ende Juni wieder in ihren Heimathafen zurückkehren, steht noch ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Sie zeigen ihren britischen Kameraden noch etwas typisch Norddeutsches: die Kieler Woche. Diesmal hoffentlich ohne Nieselregen, Nebel und Nässe.

England – Buckingham Palace in London

Der Buckingham-Palast in London um 1950

Der Buckingham-Palast in London
Der Buckingham-Palast in London um 1950. Foto: Alte Postkarte, Familienarchiv Siefken

Der Buckingham-Palast (engl. Buckingham Palace) im Londoner Stadtbezirk City of Westminster ist die offizielle Residenz des britischen Monarchen in London. Neben seiner Funktion als Wohnung von Königin Elizabeth II. dient er auch als Austragungsort für offizielle Anlässe des Staates. So werden in ihm ausländische Staatsoberhäupter bei ihrem Besuch in Großbritannien empfangen. Daneben ist er ein wichtiger Anziehungspunkt für Touristen. Im Jahr 1703 wurde der Buckingham-Palast als großes Stadthaus für John Sheffield, Herzog von Buckingham, gebaut. (Quelle: de.wikipedia.org)