Hamburg – Trostbruecke am Nikolaifleet

Die Trostbrücke überspannt das Nikolaifleet in Hamburg. Sie verband ursprünglich die bischöfliche Altstadt rund um den Bereich Domstraße und Petrikirche mit der gräflichen Neustadt. Beide Gebiete gehören heute zum Stadtteil Hamburg-Altstadt.

Hamburg Trostbruecke
Hamburg – Trostbrücke am Nikolaifleet – Fotos: Siefken

Erstmals erwähnt wurde die Trostbrücke 1266, ihr Bau wird jedoch für etwa 1200 angenommen. Das heutige Bauwerk wurde 1881/82 nach Plänen von Franz Andreas Meyer errichtet. Die beiden Statuenauf der Brücke, von Engelbert Peiffer geschaffen, repräsentieren die von ihr verbundenen Gebiete: Der Heilige Ansgar als Begründer des Domes und erster Erzbischof der Stadt, steht für die Altstadt, während Graf Adolf III. zu Schauenburg, Stormarn und Holstein die von ihm errichtete weltliche Neustadt vertritt. (Quelle: de.wikipedia.org)

Vogelbeere – Eberesche

Die Vogelbeere oder Eberesche (Sorbus aucuparia) ist ein Laubbaum in der Gattung Mehlbeeren (Sorbus).

Vogelbeeren
Vogelbeere – Foto: Siefken

Auch wenn sich im Volksglauben hartnäckig das Gerücht hält, die Früchte seien giftig, ist dies nicht richtig. Allerdings enthalten die Beeren Parasorbinsäure, die zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut, die gut verträglich ist. Gekochte Beeren können daher auch in größeren Mengen gegessen werden. Tatsächlich sind Vogelbeeren aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts (bis zu 100 mg pro 100 g Beeren, das allerdings beim Kochen weitgehend zerstört wird) sehr gesund und waren früher ein wichtiges Mittel gegen Skorbut. Sie enthalten außerdem Provitamin A und Sorbit, einen Zuckeraustauschstoff. (Quelle: de.wikipedia.org)

Holunderbeeren

Holundersaft und die Holunderbeeren, aber auch Tees aus Rinde und Blütenständen gelten als probate Hausmittel gegen Erkältung, Nieren- und Blasenleiden und finden bis heute Anwendung.

Holunderbeeren
Holunderbeeren – Foto: Siefken

Als Faktoren dieser Wirkung gelten die in den Früchten enthaltenen Vitamine C und B, Fruchtsäuren, ätherische Öle, die auch in den Blüten enthalten sind, Flavonoide und vor allem das farbgebende Anthocyan. Dieses Antioxidans schützt die Zellmembranen vor Veränderungen durch freie Radikale und verlangsamt so den Alterungsprozess der Pflanzenzellen wie auch der Zellen des menschlichen Konsumenten. (Quelle: de.wikipedia.org)

Marienkaefer

Die Marienkäfer (Coccinellidae) sind eine weltweit verbreitete Familie halbkugeliger, flugfähiger Käfer, deren Deckflügel meist eine unterschiedliche Anzahl von auffälligen Punkten aufweisen. Viele Arten ernähren sich von Blatt- und Schildläusen.

Marienkaefer
Marienkäfer sitzt auf Blume – Foto: Siefken

Die Marienkäfer sind bei der Bevölkerung beliebt und tragen die unterschiedlichsten Namen in der jeweiligen lokalen Umgangssprache. Die Beliebtheit begründet sich unter anderem darin, dass sie im Gartenbau und der Landwirtschaft nützlich sind, da sie allein in ihrer Larvenzeit je nach Art bis zu 3.000 Pflanzenläuse oder Spinnmilben fressen. Sie sind in ihrem Aussehen variabel, was ihre Bestimmung erschwert. Dieselbe Art kann in dutzenden Mustervarianten auftreten. (Quelle: de.wikipedia.org)

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