Weiße Weihnachten

Ob wir dieses Jahr wohl wieder weiße Weihnachten bekommen werden?

Tannenbaum - Weiße Weihnachten
Tannenbaum mit Schnee zu Weihnachten – Foto: Siefken

Die Chancen dafür, dass es zu Heiligabend Schnee geben wird, stehen laut einigen Meterologen  gar nicht schlecht. Zumindest soll es im Dezember noch öfters schneien, so dass der Schnee auch bis Weihnachten liegen bleiben könnte.

Alstertanne 2009 – Weihnachten in Hamburg

Auch Weihnachten 2009 wird es in Hamburg wieder einen Tannenbaum auf der Alster geben. Die Alstertanne gehört in Hamburg zu Weihnachten, wie der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt oder in der Vorweihnachtszeit der Winterdom auf dem Heiligengeistfeld.

Alstertanne - Weihnachten in Hamburg
Alstertanne in Hamburg – Weihnachtsbaum auf der Alster – Foto: Siefken

Dieses Jahr hätte es fast keine Alstertanne gegeben, weil nicht genügend Spenden zusammenkamen, um den großen Tannenbaum auf der Alster zu finanzieren. Die Alstertanne ist wichtigste Weihnachtsbaum in Hamburg, aber auch der teuerste – denn mit rund 1.300 Lichtern verbraucht der Tannenbaum viel Strom und hinzu kommen die Kosten für den Auf- und Abbau auf dem Ponton auf der Alster. Noch letzte Woche fehlten ca. 35.000 Euro, um den Weihnachtsbaum auf der Alster aufzustellen. Was wäre Weihnachten und Advent in Hamburg ohne die Alstertanne? Das wäre in etwa so, als wenn es in Nürnberg keinen Christkindlesmarkt mehr geben würde oder in New York keinen Weihnachtsbaum mehr am Rockefeller Center. Die Hamburger fassten sich ein Herz und spendeten fleißig für den Alster Tannenbaum. Auch dieses Jahr wird es zu Weihnachten also einen Tannenbaum auf der Binnenalster in Hamburg geben. Und den Baum dazu gibt es glücklicherweise auch, denn der kommt dieses Jahr aus Eidelstedt. Ein 73 jähriger Rentner spendete die Tanne, die mehr als 35 Jahre in seinem Vorgarten gestanden hatte. Die Alstertanne wird am 19. November gefällt und dann am 25. November eingeweiht.

Woher der Weihnachtsmann sein Aussehen hat

Was wäre Weihnachten ohne den Weihnachtsmann – aber woher hat der Weihnachtsmann eigentlich sein heutiges Aussehen? Lange Zeit wurde der Santa Claus nur vage in der Literatur beschrieben.

Santa Claus - Weihnachtsmann Der Weihnachtsmann – Santa Claus, wie wir ihn heute kennen. Foto: Coca-Cola Services N.V.

Über das Aussehen vom Weihnachtsmann war man sich lange Zeit wenig einig. Ursprünglich gab es eine Vielzahl unterschiedlicher Entwürfe und kein allgemein vertrautes Aussehen. 1809 zum Beispiel trägt der Weihnachtsmann in dem Buch “Knickerbockers Geschichten aus New York” des Schriftstellers Washington Irving einen “tiefen Hut mit breiter Krempe, eine riesige, flämische Kniehose und lange Pfeife”. In dem berühmten Gedicht “Besuch vom Weihnachtsmann” von Clement Moore aus dem Jahr 1822 wird der Nikolaus als “pausbäckiger, pummeliger, alter Kobold” beschrieben. Nach Erscheinen des Gedichts wurde diese koboldhafte Gestalt in verschiedenen Karikaturen verewigt. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts zog man Santa Claus wahlweise blaue, braune, rote oder goldene Mäntel an.

“Santa Claus” erhielt 1931 dank einer Anzeigenkampagne von Coca-Cola erstmals ein “offizielles” Erscheinungsbild, komplett mit Rauschebart, gütigem Lächeln und einem Outfit in Rot und Weiß.

Damit war die Figur geboren, die seitdem Jahr für Jahr Kinderaugen in aller Welt zum Strahlen bringt. Santa Claus, der gütige Mann mit seinem roten Mantel und den schwarzen Stiefeln, geht auch dieses Jahr wieder mit den Coca-Cola Weihnachtstrucks auf Tour. Die Herzen von Groß und Klein schlagen höher, wenn er ab Ende November gemeinsam mit den hell erleuchteten Trucks durch Deutschland fährt und die Städte in weihnachtlichen Zauber versetzt. Für viele Menschen beginnt damit die schönste Zeit des Jahres: Die Weihnachtszeit.

Santa Claus Truck
Santa Claus kommt mit dem Coca Cola Weihnachtstruck – Foto: Coca-Cola Services N.V.

Der Santa Claus zum Anfassen ist im 13. Jahr mit den bekannten Coca-Cola Weihnachtstrucks in Deutschland unterwegs. Ihr gemeinsames Ziel: Das einzigartige Gefühl von Weihnachten zu verbreiten. Viele Menschen erinnern sich in dieser Zeit an Werte wie Familie und Nächstenliebe und möchten jenen Menschen helfen, denen es nicht so gut geht wie Ihnen selbst. Anderen etwas Gutes zu tun, ist deshalb ein besonderes Anliegen der diesjährigen Coca-Cola Weihnachtstour. Coca-Cola setzt sich mit einer großen Charity-Aktion für diejenigen ein, die besonders auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind: Kinder. Nach dem Motto „Tue Gutes und lass die Welt erstrahlen!“ gibt es im Internet auf coke.de die Möglichkeit, mit Hilfe von Google Maps virtuell Häuser zu schmücken. Für jedes geschmückte Haus spendet Coca-Cola zugunsten von BILD hilft e. V. „Ein Herz für Kinder“. Zusätzlich haben alle Besucher bei den Tourstopps Gelegenheit, sich für die Kinder zu engagieren, indem sie vor Ort an einem Touchscreen über Google Maps virtuell Häuser schmücken und so eine Spende durch Coca-Cola auslösen. Mit der generierten Spendensumme können Kinder, die sonst kein stimmungsvolles oder oder gar kein Weihnachtsfest hätten, mit Hilfe von Coca-Cola das Weihnachtsgefühl erleben.

Nikolaus Sankt Nikolaus als Urvater des Santa Claus – hier der Nikolaus im “Struwwelpeter” von Heinrich Hoffmann (1917)

Der Gedanke, an Weihnachten etwas Gutes zu tun, geht zurück auf den Bischof Nikolaus. Er lebte im vierten Jahrhundert in Myra, einem Ort an der Ägäis-Küste (heute Türkei). Um seine Person ranken sich zahllose Legenden, die alle eine Gemeinsamkeit haben: Sie erzählen von der Güte, dem Mut und der Volksnähe des als Schutzpatron der einfachen Leute und der Kinder verehrten Mannes. Im Gedenken an den Nikolaus wurden die Geschenke früher an seinem Todestag, dem 6. Dezember, verteilt. Der Wandel zu Santa Claus entstand, als niederländische Auswanderer im 17. Jahrhundert ihren “Sint Nicolaas” oder kurz “Sinterklaas” nach Nieuw Amsterdam, dem heutigen New York brachten. Aus Sinterklaas wurde im Laufe der Zeit der amerikanische Santa Claus. Nur im deutschsprachigen Raum wird zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann unterschieden, in anderen Ländern stehen die zwei Figuren für ein und dieselbe Person.

Ob er nun Sankt Nikolaus, Weihnachtsmann oder Santa Claus genannt wird – er ist überall auf der Welt die Symbolfigur für Weihnachten. Sein typisches Aussehen gab dem Santa Claus der Zeichner Haddon Sundblom. 1931 entwarf er für die Coca-Cola Weihnachtskampagne einen gemütlichen, älteren Herrn mit vergnügtem Lächeln, gütigen Augen und einem wallenden Bart. Bis heute prägt diese in den Coca-Cola Farben Rot und Weiß gekleidete Figur die weit verbreitete Vorstellung vom Santa Claus, der den Menschen eine Freude bereitet und bedürftigen Menschen ein Stück vom eigenen Glück weitergibt. So zaubert er wieder zahllose Lächeln auf die Gesichter der Kinder und Erwachsenen, wenn er mit seiner rot-weiß leuchtenden Weihnachtstruck-Kolonne quer durch Deutschland fährt und das Weihnachtsgefühl verbreitet.

Alle Termine und Stationen der Santa Claus Tour mit den Coca-Cola Weihnachtstrucks stehen ab dem 16. November auf coke.de

Lebkuchen

Bis Weihnachten ist es zwar noch etwas hin, aber ein paar leckere Lebkuchen kann man auch schon vor Weihnachten zur Kaffepause verspeisen.

Lebkuchen
Lebkuchen – Foto: Siefken

Bereits die alten Ägypter haben honiggesüßte Kuchen gekannt und auch die Römer schätzten den panus mellitus: Honig wurde auf einen Kuchen gestrichen, dann mit dem Kuchen mitgebacken. Anders als heute wurde der Lebkuchen nicht nur zur Weihnachtszeit verzehrt, sondern auch zu Ostern oder anderen Zeiten.

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