Schauspielhaus Hamburg

Das Schauspielhaus in Hamburg gegenüber dem Hauptbahnhof

Schauspielhaus Hamburg
Schauspielhaus Hamburg – Foto: Siefken

Das Deutsche Schauspielhaus im Hamburger Stadtteil St. Georg. Das Deutsche Schauspielhaus wurde am 15. September 1900 eröffnet. Es ist mit 1.200 Plätzen das größte Sprechtheater Deutschlands.

Schauspielhaus Hamburg
Kirchenallee 39
20099 Hamburg

Ohnsorg Theater Hamburg

Das Ohnsorg-Theater in Hamburg am Heidi-Kabel-Platz, am Hauptbahnhof Hamburg

Ohnsorg Theater Hamburg
Ohnsorg-Theater Hamburg – Foto: Siefken

Das Ohnsorg-Theater ist ein Theater, welches die niederdeutsche Sprache (“Plattdeutsch”) durch Aufführungen von Theaterstücken auf Niederdeutsch fördert. Insbesondere durch die Fernsehausstrahlungen in den 1960er und 1970er Jahren wurde das damalige Ensemble, u. a. mit Heidi Kabel sehr bekannt.

Ohnsorg-Theater
Heidi-Kabel-Platz 1 (ehemals Hachmannplatz)/Bieberhaus
20099 Hamburg

Tutanchamun Ausstellung in Hamburg

Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze – Die große Ausstellung zur archäologischen Weltsensation in Ägypten. Die Tutanchamun Ausstellung in Hamburg findet noch bis zum 18. April statt bei der alten “Oberpostdirektion” am Stephansplatz.

Tutanchamun-Maske
Die Maske des Tutanchamun. Die elf Kilo schwere Maske befand sich über dem Kopf der Mumie von Tutanchamun. Foto: Siefken

Eine Zeitreise in die geheimnissvolle Welt des Alten Ägypten. Als der Archäologe Howard Carter am 26 November 1922 zum ersten Mal das Grab des Pharaos Tutanchamun öffnete, war er überwältigt von den Schätzen, die sich seinen Augen boten.

Tutanchamun-Grabkammer
Die Vorkammer: Das Tutanchamun Grab befindet sich in einem Felsen und besteht aus vier Kammern. Hier sieht man die Vorkammer. Als Howard Carter diese erblickte, sagte er, dass er “wundervolle Dinge” sähe. Foto: Siefken

Vier Kammern lagen vor ihm, teilweise bis zur Decke gefüllt mit Grabbeigaben von unermesslichem Wert, die den toten König Tutanchamun auf seiner Reise ins Jenseits begleiten sollten: Schmuck, Kultobjekte, Amulette, Truhen, Stühle, Waffen, Musikinstrumente, Insignien der Macht – gefertigt in meisterhafter Handwerkskunst aus den schönsten Materialien wie Ebenholz, Alabaster, Edelsteinen – und immer wieder Gold. Und inmitten all dieses berauschenden Prunks der Höhepunt: die rundrum mit Wandbildern bemalte Grabkammer mit den Schreinen und Särgen des Pharaos Tutanchamun, die Mumie bedeckt von einer Totenmaske, die in ihrer Schönheit und Erhabenheit alles übertraf, was man bisher gesehen hatte.

Tutanchamun-Schatzkammer
In der Schatzkammer befand sich dieser Schrein, der vom Gott Anubis bewacht wurde. Er enthielt vor allem Schmuck und Alabasterschalen, die für die Bestattungsriten verwendet wurden. Foto: Siefken

Die Ausstellung “Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze” in Hamburg macht das Wunder dieses Augenblicks – das Eintreten in eine überwältigende Schatzkammer, das Entdecken einer verloren geglaubten Welt und ihrer Wunder – für die Besucher mit allen Sinnen erlebbar. Die Faszination des vergangenen exotischen Reichs am Nil wird mit neuesten Mitteln wieder lebendig. Drei Grabkammern des Tutanchamun wurden original- und maßstabsgetreu nachgebaut, so dass die Besucher einen authentischen Raumeindruck erhalten. Über 1.000 Repliken der wichtigsten Fundstücke, gefertigt von ägyptischen Kunsthandwerkern, sind in der Tutanchamun Ausstellung zu bewundern.

Tutanchamun-Thron
Der Thron des Tutanchamun besteht aus vergoldetem Holz. Auf der Lehne sind Tutanchamun und seine Frau dargestellt. Das Königspaar wird von der Strahlensonne des Aton mit Leben beschenkt. Aton war der Hauptgott der Amarna-Religion, von der sich Tutanchamun abwandte. Foto: Siefken

TutanchamunTutanchamun war ein ägyptischer König der 18. Dynastie, um 1333-1323 v. Chr., Sohn des Echnaton mit der Nebenfrau Kija, gelangte 9-jährig auf den Thron und kehrte zur herkömmlichen Götterverehrung zurück (Aufgabe der Sonnenreligion). Sein unversehrtes, mit kostbaren Beigaben ausgestattetes Grab wurde am 4. 11. 1922 von Howard Carter im Tal der Könige entdeckt; die Funde befinden sich heute im Ägyptischen Museum in Kairo.

Howard CarterSir Howard Carter war ein englischer Archäologe, * 9. 5. 1873 Swattham, Norfolk, † 2. 3. 1939 London. Howard Carter entdeckte bei Ausgrabungen in Theben (Ägypten) mehrere Königsgräber, darunter das von Amenophis I., der Königin Hatschepsut und Thutmosis‘ IV. sowie 1922 das Grab des Tutanchamun. Durch die Entdeckung des nahezu unberaubten Grabes des Tutanchamun erlangte Howard Carter weltweit Beachtung.

Weitere Bilder von der Tutanchamun Ausstellung »

Schauspielhaus in Hamburg

Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg wurde im Jahre 1900 auf Initiative von Hamburger Bürgern mit dem Ziel gegründet, in der Hansestadt neues und aufregendes Sprechtheater zu präsentieren.

Schauspielhaus Hamburg
Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg – Foto: Siefken

Die größte Sprechbühne in Deutschland ist ein stolzes, streitbares Haus, das an politischen Querelen und häufigen Intendanzwechseln stets noch weiter gewachsen ist. Wenn es ein Markenzeichen ist, dann dafür, stets für Unruhe zu sorgen.

Mit der Spielzeit 2005/2006 übernahm Friedrich Schirmer die Intendanz des Schauspielhauses. Unter seiner Führung spielt das Ensemble ein großes Repertoire: Klassiker, neue Stücke, musikalische Produktionen. Jeden Monat mindestens eine Premiere – nicht nur auf der Großen Bühne mit dem prachtvollen neobarocken Zuschauerraum, sondern auch im Malersaal, im Rangfoyer, im Marmorsaal, in der Kantine des Schauspielhauses und an ungewöhnlichen Spielorten in der Stadt, zum Beispiel dem Szene-Club Hamburger Botschaft.

Mit dem Jungen Schauspielhaus konnte sich seit der Spielzeit 2005/2006 zudem eine höchst erfolgreiche Kinder- und Jugendtheatersparte innerhalb des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg etablieren. Das Junge Schauspielhaus wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: so gewann u.a. der Künstlerische Leiter Klaus Schumacher im letzten Herbst den ersten Deutschen Theaterpreis “Der Faust” als bester Regisseur für Kinder- und Jugendtheater.

Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Kirchenallee 39
20099 Hamburg
Internet: schauspielhaus.de