Fotohandy oder Digitalkamera?

Was ist besser? Ein Fotohandy oder eine normale Digitalkamera – hier ein Test: Heute verfügt fast jedes Mobiltelefon über eine hochauflösende Kamera samt weiteren Funktionen, die zuvor vollwertigen Digitalkameras vorbehalten waren.

Anhand von drei aktuellen 8-Megapixel Foto-Handys hat das Internetportal handytarife.de untersucht, ob Mobiltelefone digitale Fotoapparate ersetzen können.

Während das KC910 “Renoir” von LG und das Samsung SGH-M8800 “Pixon” per Touchscreen-Oberfläche bedient werden, setzt Konkurrent Sony Ericsson beim C905 Cybershot auf die bewährte Slider-Bauweise. Dies hat den Vorteil, dass wichtige Fotofunktionen schneller angewählt werden können, ohne erst ins Menü zu wechseln. So können spontane Schnappschüsse eher gelingen.

Vorsicht beim Zoom
Hinsichtlich Scharfstellen und Auslöseverzögerung stehen die Handy-Varianten den Digitalkameras kaum nach. Unterschiede finden sich jedoch beim Zoom: In der Regel bieten echte digitale Kameras eine 3- oder sogar 4-fache optische Vergrößerung, wohingegen Foto-Handys lediglich einen digitalen Zoom besitzen. Dieser nimmt nur einen Ausschnitt aus dem eigentlichen Bild, verschlechtert also die Qualität.

Fazit: Willkommene Alternative
Für Gelegenheitsfotografen sind die 8-Megapixel-Handys eine echte Alternative, denn durch die Kombination von Handy und Digitalkamera muss man nur ein Gerät mitnehmen. Der Automatikmodus reicht, um Schnappschüsse aufzunehmen. Ambitionierte Fotografen werden sich allerdings kaum mit den wenigen Einstellmöglichkeiten zufrieden geben, die die Kameras der Mobilfunkgeräte bieten. Zudem sollte man bedenken, dass ausgiebiges Fotografieren den Handy-Akku schneller entleert.

Bei den Tests von handytarife.de liegt der Fokus auf der Alltagstauglichkeit der Handys. Zusätzlich werden alle Geräte nach einem standardisierten Schema mit rund 70 Einzelkriterien bewertet und gewichtet.

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