Deutsche Marine: Korvette Braunschweig in Dienst gestellt

Die Korvette BRAUNSCHWEIG wird am 16. April 2008 in Rostock-Warnemünde in Dienst gestellt.

 Bild: Korvette BRAUNSCHWEIG auf der Ostsee
Korvette BRAUNSCHWEIG auf der Ostsee – Foto: PIZ Marine

Der Veranstaltung beiwohnen wird der Bundesminister der Verteidigung Dr. Franz Josef Jung. Den Befehl zur Indienstellung wird der künftige Kommandant, Fregattenkapitän Axel Herbst vom Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker erhalten. Das Marinemusikkorps Ostsee wird die Zeremonie musikalisch begleiten.

Die Korvette BRAUNSCHWEIG stellt ein neues, vielseitig einsetzbares und modernes See-kriegsmittel dar und ergänzt das Fähigkeitsprofil der bisherigen Marineeinheiten in idealer Weise. Die Durchsetzungs- und Durchhaltefähigkeit der Flotte wird durch die Korvetten der BRAUNSCHWEIG-Klasse wesentlich erhöht.

Die Korvetten werden mit ihren hochmodernen Waffen und Sensoren zur Seeraumüber-wachung und Unterstützung von streitkräftegemeinsamen Operationen an Land beitragen.

Gerade der Randmeerbereich entwickelt sich zunehmend zur zentralen Schnittstelle für die Zu-sammenarbeit mit den anderen Teilstreitkräften. In der Korvette BRAUNSCHWEIG spiegelt sich damit auch die technische Umsetzung der Transformation deutscher Streitkräfte wider. Ihr zukunfts-weisendes Konzept stärkt die Fähigkeiten der Bundeswehr zur streitkräftegemeinsamen Operations-führung.

Technische Daten der Korvette BRAUNSCHWEIG
Die BRAUNSCHWEIG und seine 58 Männer und Frauen Besatzung werden durch Fregattenkapitän Axel Herbst kommandiert. Bei einer Länge von 88,8 m und einer Breite von 13,2 m hat die BRAUNSCHWEIG eine Einsatzver-drängung von 1.840 t. Bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 15 Knoten kann die BRAUNSCHWEIG eine Strecke bis zu 2.500 Seemeilen zurücklegen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt etwa 25 kn. Die Seeausdauer ohne Tender beträgt 7 Tage, mit Tender bis zu 21 Tage.

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