Schloss Bergedorf in Hamburg

Das Bergedorfer Schloss ist das einzig erhaltene Schloss im Hamburger Stadtgebiet. Es liegt im Hamburger Stadtteil Bergedorf direkt in der Mitte des ehemaligen Ortskerns an der Bille. Das Schloss Bergedorf wurde im 14. Jahrhundert erbaut.

Schloss Bergedorf in Hamburg
Schloss Bergedorf in Hamburg – Foto: Siefken

Schloss Bergedorf – Hamburg Bilder

Das Bergedorfer Schloss ist das einzig erhaltene Schloss im Hamburger Stadtgebiet. Es liegt in Hamburg im Stadtteil Bergedorf direkt in der Mitte des ehemaligen Ortskerns an der Bille.

Schloss Bergedorf
Schloss Bergedorf – Fotos: Siefken

Um 1220 gründete Graf Albrecht von Orlamünde in der gestauten Bille eine Wasserburg, die 1227 an die Herzöge von Sachsen-Lauenburg fiel. 1420 eroberten Hamburg und Lübeck die Burg. Sie wurde Sitz des beiderstädtischen Amtes Bergedorf und kam 1867 in Hamburgs Alleinbesitz. Die Schloßanlage entstand im späten 16. und 17. Jahrhundert. Teile im NW sind 1610 und im SW 1661 datiert. 1897-1899 wurden der NO-Flügel mit Turm und Einfahrt neugotisch erneuert. Das Landherrenzimmer, 1902 im vierländer Stil eingerichtet, diente der hamburgischen Landherrenschaft Bergedorf.

weitere Fotos vom Schloß Bergedorf:

schloss-bergedorf-2.JPG      schloss-bergedorf-3.JPG      schloss-bergedorf-4.JPG

schloss-bergedorf-5.JPG      schloss-bergedorf-6.JPG      schloss-bergedorf-7.JPG

schloss-bergedorf-8.JPG      schloss-bergedorf-9.JPG      schloss-bergedorf-10.JPG

Kaiser Wilhelm – Denkmal in Bergedorf

Das Kaiser Wilhelm Denkmal in Hamburg Bergedorf.

Kaiser Wilhelm der Erste
Kaiser Wilhelm der Erste – König von Preußen – Foto: Siefken

Wilhelm I., König von Preußen 1861-1888, deutscher Kaiser 1871-1888, * 22. 3. 1797 Berlin, † 9. 3. 1888 Berlin; Sohn von Friedrich Wilhelm III. und der Königin Luise, jüngerer Bruder und Nachfolger von Friedrich Wilhelm IV., vermählt seit 1829 mit Augusta, Tochter des Großherzogs Karl Friedrich von Sachsen-Weimar. Als König (seit dem 2. 1. 1861) geriet Wilhelm über die von ihm unterstützte Heeresreform des Kriegsministers A. von Roon in Gegensatz zur liberalen Mehrheit des preußischen Abgeordnetenhauses. Schon zur Abdankung entschlossen, berief er 1862 auf Roons Rat Bismarck zum Ministerpräsidenten, der die Regierung gegen das Parlament führte. Bismarck übte auf Wilhelm in der Folge einen starken Einfluss aus, dem er sich oft erst nach hartem Widerstand beugte. Kaiserwürde und -titel nahm Wilhelm erst nach Zustimmung aller Bundesfürsten an, blieb aber in erster Linie König von Preußen.

Hamburg-Bergedorf

Der Hamburger Stadtteil Bergedorf umfasst unter anderem die ehemalige Stadt Bergedorf und das Neubaugebiet Neu Allermöhe-Ost. Der Stadtteil ist zugleich „Kerngebiet“ des Bezirks Hamburg-Bergedorf Die zentrale Straße der alten Stadt ist das Sachsentor.

Hamburg-Bergedorf
Blick vom Hertie-Parkhausdeck auf Bergedorf. Foto: Siefken

Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1162; damals als Kirchspiel Bergerdorp. Während der Zeit dänischer Zugehörigkeit, von 1202 bis 1227, entwickelte sich der Ort, begünstigt durch seine Lage an einer wichtigen Ost-West-Straße, zu einem Marktflecken.

1275 erhielt Bergedorf die Stadtrechte. Von 1420 bis 1866 war Bergedorf beiderstädtischer Besitz Hamburgs und Lübecks. Seitdem ist Bergedorf ein Teil des Hamburgischen Staates, blieb aber zunächst noch eine selbstständige Stadt. Erst durch das Groß-Hamburg-Gesetz wurde auch Bergedorf am 1. Januar 1938 Teil der Stadt Hamburg. Quelle: de.wikipedia.org