Schauspielhaus Hamburg

Das Schauspielhaus in Hamburg gegenüber dem Hauptbahnhof

Schauspielhaus Hamburg
Schauspielhaus Hamburg – Foto: Siefken

Das Deutsche Schauspielhaus im Hamburger Stadtteil St. Georg. Das Deutsche Schauspielhaus wurde am 15. September 1900 eröffnet. Es ist mit 1.200 Plätzen das größte Sprechtheater Deutschlands.

Schauspielhaus Hamburg
Kirchenallee 39
20099 Hamburg

Ohnsorg Theater Hamburg

Das Ohnsorg-Theater in Hamburg am Heidi-Kabel-Platz, am Hauptbahnhof Hamburg

Ohnsorg Theater Hamburg
Ohnsorg-Theater Hamburg – Foto: Siefken

Das Ohnsorg-Theater ist ein Theater, welches die niederdeutsche Sprache (“Plattdeutsch”) durch Aufführungen von Theaterstücken auf Niederdeutsch fördert. Insbesondere durch die Fernsehausstrahlungen in den 1960er und 1970er Jahren wurde das damalige Ensemble, u. a. mit Heidi Kabel sehr bekannt.

Ohnsorg-Theater
Heidi-Kabel-Platz 1 (ehemals Hachmannplatz)/Bieberhaus
20099 Hamburg

Alstertanne und Pop Life mit Andy Warhol

In Hamburg steht auf der Alster noch immer die berühmte Alstertanne. Normalerweise wird der Weihnachtsbaum bereits Mitte Januar abgeräumt, aber wegen des Dauerfrostes war die Alster bekanntlich wochenlang zugefroren, so dass ein Abtransport bisher nicht möglich war. Im Hintergrund des Bildes ist gut zusehen ein Plakat mit der Aufschrift “Pop life” – eine Austellung in der Hamburger Kunsthalle über berühmte Künstler wie Andy Warhol, Jeff Koons und Damien Hirst.

Alstertanne Pop-Life
Alstertanne und Plakat mit Pop Life – Foto: Siefken

Pop Life vereint spektakuläre Werke einiger der bekanntesten Künstler der vergangenen Jahrzehnte. Andy Warhol, Jeff Koons, Damien Hirst und andere haben dabei eines gemeinsam: Sie haben sich bewusst auf die Massenmedien eingelassen und ihre Kunst ebenso wie ihr Image bewusst mit Blick auf eine durch und durch kommerzialisierte Gesellschaft inszeniert. Dabei nehmen sie wechselnde Rollen an, sei es als Galerist, Kunsthändler, Kurator, Fälscher, Auktionator oder Prominenter.

Am Beginn der Ausstellung steht Andy Warhol, der um 1968 damit begann, sich in seinen Werken selbst zu zitieren, der in Fernsehspots auftrat, das Promi-Magazin „Interview“ herausgab und sich mit den Reichen und Schönen, den Stars und Sternchen New Yorks umgab. Warhols berüchtigte Maxime, dass gute Geschäfte die beste Kunst seien, ist zum Credo für eine Vielzahl jüngerer Künstler geworden, angefangen bei Keith Haring über Jeff Koons, Martin Kippenberger und die Young British Artists bis zu Maurizio Cattelan, Damien Hirst und Takashi Murakami. Eine solch offene Vermischung von Kunst und Kommerz wird gemeinhin als „Verrat“ an den Idealen der modernen Kunst angesehen. Pop Life bietet nun nicht nur die Möglichkeit, dieser für den gegenwärtigen Zustand der Welt höchst charakteristischen Kommerzialisierung auf den Grund zu gehen. Sie zeigt auch, dass gerade im schonungslosen Umgang mit dem Thema herausragende Werke entstanden sind, die zwischen Affirmation und Kritik changieren.

Die Ausstellung Pop Life findet statt vom 12. Februar bis 9. Mai 2010 in der Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall, 20095 Hamburg.

Schauspielhaus in Hamburg

Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg wurde im Jahre 1900 auf Initiative von Hamburger Bürgern mit dem Ziel gegründet, in der Hansestadt neues und aufregendes Sprechtheater zu präsentieren.

Schauspielhaus Hamburg
Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg – Foto: Siefken

Die größte Sprechbühne in Deutschland ist ein stolzes, streitbares Haus, das an politischen Querelen und häufigen Intendanzwechseln stets noch weiter gewachsen ist. Wenn es ein Markenzeichen ist, dann dafür, stets für Unruhe zu sorgen.

Mit der Spielzeit 2005/2006 übernahm Friedrich Schirmer die Intendanz des Schauspielhauses. Unter seiner Führung spielt das Ensemble ein großes Repertoire: Klassiker, neue Stücke, musikalische Produktionen. Jeden Monat mindestens eine Premiere – nicht nur auf der Großen Bühne mit dem prachtvollen neobarocken Zuschauerraum, sondern auch im Malersaal, im Rangfoyer, im Marmorsaal, in der Kantine des Schauspielhauses und an ungewöhnlichen Spielorten in der Stadt, zum Beispiel dem Szene-Club Hamburger Botschaft.

Mit dem Jungen Schauspielhaus konnte sich seit der Spielzeit 2005/2006 zudem eine höchst erfolgreiche Kinder- und Jugendtheatersparte innerhalb des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg etablieren. Das Junge Schauspielhaus wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: so gewann u.a. der Künstlerische Leiter Klaus Schumacher im letzten Herbst den ersten Deutschen Theaterpreis “Der Faust” als bester Regisseur für Kinder- und Jugendtheater.

Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Kirchenallee 39
20099 Hamburg
Internet: schauspielhaus.de

Lavazza Kalender 2009

Lavazza fügt seinen berühmten Kalendern ein weiteres wichtiges Kapitel hinzu und betraut die Fotografin Annie Leibovitz mit den Motiven für die 17. Auflage des Kalenders. Die Agentur Testa war wie gewohnt für die künstlerische Leitung verantwortlich. Das Thema, dem sich Annie Leibovitz stellt, ist facettenreich und liegt Lavazza besonders am Herzen: “The Italian Style”.

Lavazza Kalender - Kunst aus Italien
THE ITALIAN ESPRESSO EXPERIENCE! / Annie Leibovitz interpretiert italienischen Lifestyle für den Lavazza Kalender 2009. Foto: Lavazza Deutschland GmbH

Annie Leibovitz hat für Lavazza sieben Bilder (sechs für die Monate und eines für das Deckblatt) geschaffen. Es sind Darstellungen einer surrealen Reise durch ein feinsinniges, mondänes Italien, das nicht nur in der italienischen, sondern auch in der internationalen Fantasie verwurzelt ist. Sie konnte in den Bildern einen Lebensstil einfangen, der auf der Welt einzigartig ist.

Sie kreierte – immer das Symbol des “Italian Style”, den Espresso von Lavazza, vor Augen – ein Ambiente in ihren Bildern, das Erinnerungen an die Werke großer Meister der Künste, des Kinos und auch der Mode wachruft. Der Stil des Kalenders “The Italian Espresso Experience” ist unverwechselbar der von Lavazza, raffiniert und elegant und mit einem Schuss Romantik und Ironie als roter Faden auf jedem Bild.

Auf die Frage, was es für sie bedeutet hat, sich auf die Interpretation des Kalenders einzulassen, antwortet Annie Leibovitz: “Der Lavazza Kalender blickt auf eine großartige Tradition zurück und bietet die wunderbare Gelegenheit, die eigene Vorstellungskraft bestmöglich zum Ausdruck zu bringen. Das kreative Konzept, das ich verwirklichen wollte, zeigt explizit den gesamten Produktionsprozess und die verschiedenen Zwischenschritte, die zur Verwirklichung dieser Bilder-Ikonen geführt haben. Während des Shootings haben wir ständig nur Lavazza Espresso getrunken.”

Francesca Lavazza, Corporate Image Director der Lavazza Gruppe, erklärt: “Als wir unser Thema ausgearbeitet hatten, bestand kein Zweifel daran, wer es interpretieren sollte, wer unter den internationalen Künstlern einen illusionsfreien und tiefen, einfühlsamen und ‘aufklärerischen’ Blick hat. Es musste unbedingt Annie Leibovitz sein. Die Frage der Nationalität stellte sich uns nicht, sondern uns war wichtig, wem wir diese Kalenderausgabe anvertrauen könnten, wer dank seines Talents und seiner Einfühlsamkeit die Fähigkeit zu einer idealen Interpretation hätte. Denn es ist zwar richtig, dass Lavazza ein italienisches Unternehmen ist, aber seine ‘internationale Seele’ hat es uns auch immer erlaubt, unseren Horizont zu erweitern.” Annie Leibovitz und Lavazza baten als Protagonistinnen der Fotos fünf berühmte, natürlich italienische Topmodels vor die Kamera: Eva Riccobono, Elettra Rossellini Wiedemann, Alessia Piovan, Gilda Sansone und Kate Ballo, allesamt Botschafterinnen der italienischen Schönheit. Sie hatten so die Gelegenheit, sich in einem neuen Thema und in einem anderen künstlerischen Umfeld zu zeigen.

Weitere Informationen zum Kalender erhalten Sie unter lavazza2009.com

Kunstdrucke – Gemaelde diverser Kuenstler

Auf der Website des Hamburger Unternehmens Kunstkopie.de kann jetzt neben der Suche nach bestimmten Farbgruppen oder Kunststilen auch in so genannten “Kollektionen” die passende Kunstreproduktion ausgewählt werden.

Jules Chéret - Jugendstilplakat Palais de Glace Foto: Jules Chéret – “Jugendstilplakat Palais de Glace”. Foto: Kunstkopie.de

Der Kunde kann so aus noch mehr Druckvorlagen sein individuelles Motiv auswählen, Größe, Material und Rahmung selbst bestimmen und dann sein ganz persönliches Unikat online bestellen. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit durch digitales Bildmaterial von 10.000 Kunstwerken des Londoner Auktionshauses “Christie´s” zu stöbern. Dabei handelt es sich um Kunstwerke, die in den letzten Jahren durch das traditionsreiche Auktionshaus versteigert wurden. Außerdem neu ist eine Auswahl an Vintage-Postern, die nostalgisches Flair erzeugen. Besonderheit hier: die Motive sind nicht nur als Poster sonder auch beispielsweise als Druck auf Leinwand mit Keilrahmen erhältlich. Unter den Kollektionen findet sich auch eine Sammlung von ca. 70.000 Fotografien zu Themen wie “Aktfotografie”, “Architektur/Gebäude” oder “Natur/Umwelt”. Zusätzlich kann man seine Suche nach Fotografien und Fotodrucken nach “schwarz/weiß” und “Farbe” spezifizieren. Schließlich besteht die Möglichkeit bei verschiedensten Kunststilen nach dem persönlichen Lieblingskunstwerk zu suchen. Um sich auf den olympischen Sommer einzustimmen oder für die Gestaltung von Wohnräumen im asiatischen Stil empfiehlt sich vor allem die Kategorie “Asiatische Kunst”.

“KUNSTkopie.de” bietet seit neuen Jahren eine riesige Auswahl an Kunstreproduktionen zu erschwinglichen Preisen. Bei den Reproduktionen werden ausschließlich exquisite Materialien verwendet. Die Drucktechnik Glicleé-Print überzeugt durch Lichtechtheit und äußerste Schärfe bis ins Detail. Feinstes Papier garantiert eine hohe Farbbrillanz bei Drucken, Fotoabzügen und leuchtenden Aquarellen. Der “KUNSTkopie.de”-Bestseller ist jedoch die klassische Leinwand. Mit Firnis veredelte Farben erzielen höchste Authentizität, optimalen Glanz und optische Tiefe. Egal ob das auf Leinwand gedruckte Vintage-Poster für die Küche oder die schwarz-weiß Fotografie fürs Wohnzimmer – mit Kunstkopie.de kein Problem.

Eva Mendes im neuen Campari-Kalender

Eva Mendes ist der Star des neuen, aufwendig gestalteten Campari-Kalenders. Unter dem Titel “Campari Tales” interpretiert das glamouröse Hochglanzwerk zwölf international bekannte Märchen in einzigartiger Campari-Manier.

Die amerikanisch-kubanische Schönheit Eva Mendes
Campari Kalender mit Eva Mendes, fotografiert von Marino Parisotto.
Foto: Campari Deutschland GmbH

Dem Fotografen Marino Parisotto ist es gelungen, phantastische Bilder zu schaffen, die in irreale Traumlandschaften eintauchen und voller dramatischer Erzählkraft sind. Auch der neunte Campari-Kalender besitzt damit absoluten Kult-Charakter. Wie seine Vorgänger wird “Campari Tales” in streng limitierter Auflage produziert: Nur 9.999 heiß begehrte Exemplare gibt es weltweit.

Die amerikanisch-kubanische Schönheit Eva Mendes ist der Star des neuen, aufwendig gestalteten Campari-Kalenders 2008, der am 6. November in Mailand vorgestellt wurde. Weitere Infos: www.camparitales.com

Kunst – Gemaelde: “Die Freuden der Seeleute, 1923”

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Die Freuden der Seeleute, 1923
(Plakat im Vorraum des Kunstforums)

Als Meister der Neuen Sachlichkeit wurde Otto Dix (1891-1969) in den 1920er Jahren berühmt und berüchtigt. Den Ruf des avantgardistischen Bürgerschrecks erwarb sich Dix nicht zuletzt mit seinen Aquarellen und Gouachen. Sie entfalten ein schillerndes Panorama menschlicher Existenz: einfühlsam und drastisch, humorvoll und grotesk.

Geisterbahn und Glanzrevue
Ausstellung von Otto Dix, Aquarelle und Guachen, im Bucerius Kunstforum, Hamburg, Rathausmarkt 2 vom 16. Juni bis 9. September 2007

Edo-Wiemken-Denkmal in Jever

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Indianer gibt es in Jever natürlich nicht, doch wer in der Geschichte des Jeverlandes stöbert,wird erfahren, dass die Regenten im ostfriesischen Raum auch als Häuptlinge bezeichnet wurden. Dem letzten Regenten des Jeverlandes, Edo Wiemken, wurde in der Stadtkirche ein Denkmal gesetzt. Das Edo-Wiemken-Denkmal wurde 1561 bis 1564 von Schülern des Antwerpener Bildhauers Cornelis Floris errichtet.  Es gilt als ein bedeutendes Beispiel später Niederländischer Renaissancekunst. Edo Wiemken der Jüngere war der letzte männliche Regent des Jeverlandes. 50 Jahre nach seinem Tode hat seine Tochter, Fräulein Maria von Jever, dieses Denkmal erbauen lassen.