Tutanchamun Ausstellung in Hamburg

Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze – Die große Ausstellung zur archäologischen Weltsensation in Ägypten. Die Tutanchamun Ausstellung in Hamburg findet noch bis zum 18. April statt bei der alten „Oberpostdirektion“ am Stephansplatz.

Tutanchamun-Maske
Die Maske des Tutanchamun. Die elf Kilo schwere Maske befand sich über dem Kopf der Mumie von Tutanchamun. Foto: Siefken

Eine Zeitreise in die geheimnissvolle Welt des Alten Ägypten. Als der Archäologe Howard Carter am 26 November 1922 zum ersten Mal das Grab des Pharaos Tutanchamun öffnete, war er überwältigt von den Schätzen, die sich seinen Augen boten.

Tutanchamun-Grabkammer
Die Vorkammer: Das Tutanchamun Grab befindet sich in einem Felsen und besteht aus vier Kammern. Hier sieht man die Vorkammer. Als Howard Carter diese erblickte, sagte er, dass er „wundervolle Dinge“ sähe. Foto: Siefken

Vier Kammern lagen vor ihm, teilweise bis zur Decke gefüllt mit Grabbeigaben von unermesslichem Wert, die den toten König Tutanchamun auf seiner Reise ins Jenseits begleiten sollten: Schmuck, Kultobjekte, Amulette, Truhen, Stühle, Waffen, Musikinstrumente, Insignien der Macht – gefertigt in meisterhafter Handwerkskunst aus den schönsten Materialien wie Ebenholz, Alabaster, Edelsteinen – und immer wieder Gold. Und inmitten all dieses berauschenden Prunks der Höhepunt: die rundrum mit Wandbildern bemalte Grabkammer mit den Schreinen und Särgen des Pharaos Tutanchamun, die Mumie bedeckt von einer Totenmaske, die in ihrer Schönheit und Erhabenheit alles übertraf, was man bisher gesehen hatte.

Tutanchamun-Schatzkammer
In der Schatzkammer befand sich dieser Schrein, der vom Gott Anubis bewacht wurde. Er enthielt vor allem Schmuck und Alabasterschalen, die für die Bestattungsriten verwendet wurden. Foto: Siefken

Die Ausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ in Hamburg macht das Wunder dieses Augenblicks – das Eintreten in eine überwältigende Schatzkammer, das Entdecken einer verloren geglaubten Welt und ihrer Wunder – für die Besucher mit allen Sinnen erlebbar. Die Faszination des vergangenen exotischen Reichs am Nil wird mit neuesten Mitteln wieder lebendig. Drei Grabkammern des Tutanchamun wurden original- und maßstabsgetreu nachgebaut, so dass die Besucher einen authentischen Raumeindruck erhalten. Über 1.000 Repliken der wichtigsten Fundstücke, gefertigt von ägyptischen Kunsthandwerkern, sind in der Tutanchamun Ausstellung zu bewundern.

Tutanchamun-Thron
Der Thron des Tutanchamun besteht aus vergoldetem Holz. Auf der Lehne sind Tutanchamun und seine Frau dargestellt. Das Königspaar wird von der Strahlensonne des Aton mit Leben beschenkt. Aton war der Hauptgott der Amarna-Religion, von der sich Tutanchamun abwandte. Foto: Siefken

TutanchamunTutanchamun war ein ägyptischer König der 18. Dynastie, um 1333-1323 v. Chr., Sohn des Echnaton mit der Nebenfrau Kija, gelangte 9-jährig auf den Thron und kehrte zur herkömmlichen Götterverehrung zurück (Aufgabe der Sonnenreligion). Sein unversehrtes, mit kostbaren Beigaben ausgestattetes Grab wurde am 4. 11. 1922 von Howard Carter im Tal der Könige entdeckt; die Funde befinden sich heute im Ägyptischen Museum in Kairo.

Howard CarterSir Howard Carter war ein englischer Archäologe, * 9. 5. 1873 Swattham, Norfolk, † 2. 3. 1939 London. Howard Carter entdeckte bei Ausgrabungen in Theben (Ägypten) mehrere Königsgräber, darunter das von Amenophis I., der Königin Hatschepsut und Thutmosis‘ IV. sowie 1922 das Grab des Tutanchamun. Durch die Entdeckung des nahezu unberaubten Grabes des Tutanchamun erlangte Howard Carter weltweit Beachtung.

Weitere Bilder von der Tutanchamun Ausstellung »

Chemnitz – Pferde ziehen Dampflok durch Innenstadt

„Zwanzig Tonnen – sechzehn Pferde – eine Vision“: Getreu diesem Motto ziehen am 22. August sechzehn Pferde eine historische Dampflokomotive durch die Chemnitzer Innenstadt.

Chemnitz-Dampflok
Der letzte historische Loktransport durch Chemnitz im Jahr 1908. Die Chemnitzer Loktransporte waren ein Kuriosum in der Geschichte des Maschinenbaus. Erst im Jahr 1852 erhielt Chemnitz einen Bahnanschluss. Foto: City-Management und Tourismus Chemnitz GmbH

Ein Festumzug begleitet die zwanzig Tonnen schwere Hartmann-Lok „Hegel“ vom ehemaligen Verwaltungsgebäude der von Richard Hartmann gegründeten Sächsischen Maschinenfabrik zum Hauptbahnhof. Oldtimer, historische Feuerwehren, traditionelle Gewerke und im Stil des 19. Jahrhunderts gekleidete Bürger machen Industriegeschichte lebendig. Eine weitere Hartmann-Schmalspurlok, stolze fünfzig Tonnen schwer, fährt auf einem Tieflader im Zug mit.

Die Chemnitzer Loktransporte sind eine weltweit einmalige Tradition, die anlässlich des 200. Geburtstages des „sächsischen Lokomotivkönigs“ Richard Hartmann (1809-1878) von der City-Management und Tourismus Chemnitz GmbH (CMT), dem Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz und weiteren Partnern wiederbelebt wird. „Schon zu Lebzeiten Hartmanns waren die Chemnitzer Loktransporte ein besonderes Spektakel“, erläutert CMT-Geschäftsführer Michael Quast. „Dieser visionäre Unternehmer hat es gewagt, bereits 1848 in Chemnitz Lokomotiven zu bauen, ehe die Stadt ans Eisenbahnnetz angeschlossen war.“ Die ersten in Chemnitz gebauten Loks wurden in Einzelteile zerlegt nach Leipzig transportiert. Ab 1852, mit der Eröffnung der Bahnlinie Riesa-Chemnitz, wurden die Lokomotiven von Pferdegespannen zum Bahnhof gebracht und dort auf die Gleise gesetzt.

Das Programm am 22. August:
9.00 Uhr: Musikalischer Frühschoppen und Präsentation des Festumzuges
am Chemnitzer Volksfestplatz
9.45 Uhr: Bühnenprogramm mit Festansprachen und Umbenennung des
Volksfestplatzes in Richard-Hartmann-Platz
11.00 Uhr: Start des Festumzuges zum Hauptbahnhof Weitere Events im Richard-Hartmann-Jahr 2009 sind das 19. Heizhausfest im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz (20. bis 23. August) mit Lokparaden, historischen Schauvorführungen und Nachtfotoparade, die Sonderausstellung „Mythos Hartmann“ (23. August bis 8. November) im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz sowie Richard-Hartmann-Stadtführungen durch Chemnitz.

Weblink: chemnitz-tourismus.de

Cromford Mill England – Weltkulturerbe

In Cromford in England im Tal des Derwent, nicht weit von Nottingham, steht die erste moderne Fabrik der Geschichte – sie wird als Wiege der Industriellen Revolution gesehen. Die in Mühle in England gilt heute als Teil des Weltkulturerbes

Cromford Mill England
Cromford Mill England – Teil des Weltkulturerbes – Foto: Siefken

Richard Arkwright errichtete hier 1771 die erste Baumwollfabrik der Welt, in der er die von ihm entwickelte wasserkraftgetriebene Waterframe einsetzte und damit die Baumwollspinnerei revolutionierte. Die Massenverarbeitung von Baumwolle hatte begonnen.

Cromford-Mill-England
Cromford Mill in England – Foto: Siefken

Die Cromforder Mühle hat eine große industriegeschichtliche Bedeutung, da hier die Wiege der Industriellen Revolution gesehen wird. Die Fabrik ist als Masson Mill heute Teil des Weltkulturerbes Derwent Valley Mills. Derwent Valley Mills ist seit 2001 eine Stätte des UNESCO-Weltkulturerbes entlang des Flusses Derwent in Derbyshire in England.

Weitere Bilder von der Cromford Mill in England:

Die Cromforder Mühle in England

Das Wasser der Cromford Mill wurde von einem Bleibergwerk geliefert.

 

 

 

Die Mühle (=Wasserrad) und das Lagerhaus etwa um 1785 

 

 

 

 
Arbeitsleben Mitte des 18. Jahrhundert in EnglandArbeitsleben Mitte des 18. Jahrhundert in England 

 

 

 

Wasserräder in Masson Mill England

Eines der Wasserräder in Masson Mill (ebenfalls Sir Arkwright gehörig), photographiert um 1920, bevor es durch eine Wasserturbine ersetzt wurde

 

 

Wasserrad im Winter
Wasserrad im Winter. Die Erfindung der Dampfmaschine machte die Produktion unabhängig von Wetter und Jahreszeit.

 

 

 

Häuser der Arbeiter von Cromford Mills

 

Arkwright baute Häuser für seine Arbeiter. Unten wurde gewohnt, oben bei den kleinen Fenstern standen Webstühle.

 

 

Kanal über den die Baumwolle gebracht wurde

 

Die Baumwolle wurde in der Anfangszeit per Pferd und Lastesel in Form einer Karawane nach Cromford gebracht. Auf dem Rückweg wurden die Reiter häufig überfallen, da sie das Geld für die abgelieferte Baumwolle bei sich trugen. Später wurde ein Kanal gebaut, über den die Baumwolle getreidelt wurde.

 

Wohnhaus von Sir Arkwright außerhalb Cromford

Das Wohnhaus von Sir Arkwright außerhalb von Cromford auf einem Hügel, jetzt als Tagungshotel genutzt 

 

 

 

Alte englische Standuhr

Alte englische Standuhr im Herrenhaus von Sir Arkwright

 

 

 

 

Weblinks:
Richard Arkwright
Cromford Derbyshire
cromfordmill.co.uk

Namibia Afrika – Luederitzbucht Deutsch-Suedwestafrika

Hafenstadt Lüderitz an der Atlantikküste in Nambia – Die Lüderitzbucht in Deutsch-Suedwestafrika (heutiges Namibia) im Jahr 1907.

Luederitzbucht Namibia Deutsch-Suedwestafrika
Luederitzbucht in Deutsch-Suedwestafrika um 1907 – Foto: W. Siefken

Die Lüderitzbucht in Afrika ist eine Meeresbucht im Südatlantik nahe der Seehafenstadt Lüderitz in der südwestafrikanischen Republik Namibia. Die Lüderitzbucht hat ihren Namen vom Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz, der diese 1883 erwarb.

Bogenfels Nambia Luederitz
Bogenfels im Jahr 1907 – Der Bogenfels ist ein bei der Elisabethbucht südlich von Lüderitz gelegener 55 Meter hoher Kalkfelsen im Südatlantik. Foto: W. Siefken

Deutsch-Südwestafrika war von 1884 bis 1915 eine deutsche Kolonie auf dem Gebiet des heutigen Staates Namibia. Noch heute leben viele deutschstämmige in Nambibia, so ist Deutsch die Haupt- oder Muttersprache von etwa 30.000 Namibiern. Nambia ist neben Südafrika heute ein beliebtes Urlaubsland und bietet eine einzigartige Natur- und Tierwelt, sowie ein angenehmes Badeklima.

LIFE photo archive – Historische Bilder

Historische Bilder des Life Magazins in der Bildersuche

In der Google Bildersuche kann man jetzt nach historischen Fotos des Life Magazin suchen. Das Bild Archiv enthält über 10 Millionen Fotos aus über 250 Jahren Geschichte.

Historische Bilder

Das Life Magazin Life wurde von 1936 bis 1972 wöchentlich herausgegeben, erschien nur unregelmäßig zwischen 1972 und 1978, und wurde als Monatsmagazin im Oktober 1978 neu gestartet. Eine wöchentliche Ausgabe Life in Time of War erschien einen Monat lang während des Kuwaitkrieges. Im Jahr 2000 wurde das Magazin eingestellt.

Die Bilder von Life gibt es in der Bildersuche unter:
images.google.com/hosted/life

Trainspotting – Amerikas letzte Dampfzuege

Trainspotting – Amerikas letzte Dampfzüge fotografiert von O. Winston Link. Deutschlandpremiere im Museum der Arbeit, Stiftung Historische Museen Hamburg.


Willi Allen und Dorothy Christian in einem Autokino an der Pocahontas Linie in Iaeger, das vom Schnellgüterzug 77 passiert wird im Jahr 1955. Foto: Stiftung Historisches Museum, Hamburg.

Im Hamburger Museum der Arbeit sind ab dem 24. April erstmals in Deutschland Arbeiten des amerikanischen Fotografen O. Winston Link zu sehen. Unter dem Titel „Trainspotting“ präsentiert das Haus während der „4. Triennale der Photographie Hamburg“ 80 Aufnahmen des berühmten Vertreters der „rail photography.“

Ogle Winston Link hat in den 1950er Jahren mehrere tausend Aufnahmen von der „Norfolk and Western Railway Company“ angefertigt, der letzten Eisenbahngesellschaft, die ihre Strecken zwischen West Virginia und North Carolina ausschließlich mit Dampflokomotiven betrieb. Link fertigte spektakuläre Nachtaufnahmen der Züge an, deren Ablösung durch Diesellokomotiven kurz darauf begann. Für die Aufnahmen leuchtete Link ganze Bahnhöfe und Landschaftsareale mit Blitzlicht aus.

Er fotografierte aber auch die Beschäftigten, die Reisenden und das Leben in den Städten und Siedlungen entlang der Strecken und dokumentierte die Bedeutung der Bahn für die Menschen.

In der Ausstellung wird der Besucher zum Trainspotter. Anhand von Schwarz-Weiß- und Farb-Fotografien, Hörstationen mit historischen Tonaufnahmen von den Bahnhöfen und Zügen, Landkarten und Filmen taucht er in die Dampfzugfahrten durch die Landschaft der amerikanischen Appalachen in den 1950er Jahren ein.

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