Fussball EM 2008 – Fanfest Berlin – Spiel Deutschland-Tuerkei

Die deutsche Nationalmannschaft hat es gegen die Türkei in das Finale der UEFA EURO 2008TM nach einem spannenden Spiel geschafft und ganz Deutschland feierte mit. Während das deutsche Team in Basel nach einem 3:2 gegen die Türkei jubelte, lagen sich hunderttausende von Fans in Berlin auf der Coca-Cola Fanmeile vor dem Brandenburger Tor außer sich vor Freude in den Armen.

Fussball EM 2008 - Fanfest Berlin
500.000 begeisterte Fans feierten am 25. Juni auf der Coca-Cola Fanmeile den Einzug der Deutschen ins Finale der UEFA EURO 2008TM. Foto: Coca-Cola GmbH

Über 500.000 Besucher machten die Coca-Cola Fanmeile zur frequentiertesten Public Viewing Veranstaltung Europas. Auch am Finaltag am kommenden Sonntag lädt Coca-Cola mit dem Motto „Wir sind das Team“ alle Fans ein, die Nationalmannschaft gemeinsam vor dem Brandenburger Tor zu unterstützen und diese Emotionen wieder zu erleben.

Highlight vor dem Spiel war die Band „Die Fraktion“ mit dem Coca-Cola Fan-Song zur UEFA EURO 2008Tm „Schwarz Rot Gold – Wir sind das Team!“. Die Band heizte den Fans kräftig ein und sorgt auch wieder beim Finale am 29. Juni für die richtige Stimmung.

Zur Einstimmung auf das Finale findet schon am Samstag die Coca-Cola Fanparty statt. Verschiedene Top-Acts, wie Mark Medlock, Marquess, Rednex und natürlich „Die Fraktion“ wärmen die Besucher ab 16 Uhr auf.

Das Sommermärchen 2008 könnte seinen Höhepunkt am Montag, 30. Juni erleben: Coca-Cola hat die Nationalmannschaft eingeladen, gemeinsam mit den Fans ihren umwerfenden Erfolg auf der Coca-Cola Fanmeile zu feiern.

Digitaler Bilderrahmen 15 Zoll

JOBO vergrößert sein Sortiment digitaler Bilderrahmen mit einem weiteren Modell in der Größe 15 Zoll: das Photo Display PDJ152 mit einer Bildschirmdiagonalen von 38,1 cm bietet drei verschieden farbige Wechselrahmen in schwarz, weiß und silber und lässt sich somit an jede Situation und Umgebung schnell anpassen.

Digitaler Bilderrahmen 15 Zoll Die Wechselrahmen können leicht auf die Acrylfront des Photo Displays aufgesteckt werden und ermöglichen individuelle Einsatzmöglichkeiten im privaten oder geschäftlichen Bereich. Optisch nahezu identisch zum JOBO Photo Display PDJ151 macht auch das PDJ152 mit seinem Acryl-Rahmen eine gute Figur! Dank seines abnehmbaren Acrylfußes in Klarglas-Optik und seiner Wandhalterung für Hoch- wie auch Querformat lässt sich der Bilderrahmen sowohl auf dem Tisch oder Regal als auch an der Wand platzieren. Eine Fernbedienung sorgt darüber hinaus für eine benutzerfreundliche, komfortable Bedienung.

Das neue JOBO Photo Display PDJ152 ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern überzeugt auch funktional. Bilder lassen sich als Vollbild, als Miniatur oder in einer Diashow mit verschiedenen Übergangseffekten darstellen. Darüber hinaus bietet das Photo Display PDJ152 eine Kopier-, Lösch und Drehfunktion sowie einen 4-fachen Zoom für die Darstellung besonderer Bilddetails. Es lassen sich außerdem Kalender und Uhrzeit auf dem Display anzeigen.

Für eine besonders scharfe und kontrastreiche Darstellung sorgen die hohe Auflösung von 1024×768 Pixel sowie ein Kontrastverhältnis von 400:1. Dank des internen Speichers von 1 GB für Platz bis zu 4.000 Bilder in optimaler Bildschirmauflösung geht keine Erinnerung verloren. Das Photo Display PDJ152 ist mit CF, SD, MMC, MS, MS Pro sowie xD Karten kompatibel und bietet neben einer USB 2.0 High Speed Verbindung auch eine USB OTG Schnittstelle für den Anschluss von USB Geräten.

Das Photo Display PDJ152 ist ab Juli zu einem Preis von € 319,- (UVP) im Handel erhältlich. Das Modell JOBO Photo Display PDJ151 mit einem Rahmen in schwarzer Klavierlack-Optik ist ab sofort zum neuen Preis von € 299,- (UVP) erhältlich. Weitere Infos unter: jobo.com

Kreuzfahrt Schiff MS EUROPA im Hamburger Hafen

An Bord des 5-Sterne-plus-Schiffs MS EUROPA von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten wurde am 18. Juni der „Große Gourmet Preis Hamburg 2008“ vergeben.

Kreuzfahrt Schiff MS Europa im Hamburger Hafen
An Bord des 5-Sterne-plus-Schiffs MS EUROPA von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten wurde am 18. Juni der „Große Gourmet Preis Hamburg 2008“ vergeben. Foto: Hapag Lloyd Kreuzfahrten GmbH

Vor 600 Gästen des festlichen Gourmetevents auf dem Luxusliner im Hamburger Hafen stellten die sechs besten Köche der Hansestadt ihr Können unter Beweis: Thomas Martin vom Hotel-Restaurant „Louis C. Jacob“, Karlheinz Hauser („Seven Seas“), Heinz Wehmann („Landhaus Scherrer“), Christoph Rüffer („Vier Jahreszeiten“), Christian Rach („Tafelhaus“) und Wahabi Nouri („Piment“). Am Abend erhielt – wie schon im Vorjahr – Thomas Martin den begehrten Preis.

Die Küchenchefs verwandelten für einen Abend das Lidodeck der EUROPA in eine Gourmetmeile und bereiteten an den mobilen Kochstationen ihren jeweiligen Hauptgang zu. Die flanierenden Gäste konnten aus den sechs Kreationen auswählen und dabei den Köchen über die Schulter schauen. Preisträger Thomas Martin überzeugte dabei mit geschmorter Ochsenschulter mit Pomeroljus, Puy-Linsen und Kartoffelschaum. Als Vorspeise präsentierte Stefan Wilke, Küchenchef der EUROPA, Gänsestopflebermousse und als Dessert eine Triologie von der Varlhona-Schokolade.

Grundlage für die Auswahl der sechs besten Köche Hamburgs war die so genannte Volkeborn-Liste. Hierin werden die renommiertesten Gourmetführer wie „Michelin“, „Gault-Millau“ und „Der Feinschmecker“ ausgewertet, um zu einem objektiven Gesamturteil zu kommen. Der Preis wurde damit bereits zum fünften Mal vergeben. Hamburg ist eines von sechs Bundesländern, in denen die Agentur desas jedes Jahr den „Großen Gourmet Preis“ ausrichtet. Erstmals war dabei die EUROPA Ausrichtungsort der Veranstaltung.

London – Britische Marine uebt auf deutschen Booten

Nebel, Nieselregen, Nässe: Bei typisch britischem Schmuddelwetter liefen die Schnellboote S78 „Ozelot“ und S79 „Wiesel“ vergangenes Wochenende in London ein. Das Besondere: Nach mehrstündiger Fahrt auf der Themse und der Passage der weltberühmten Tower-Bridge machen erstmal seit über 20 Jahren wieder Boote der Deutschen Marine an einem Weltkriegs-Relikt fest, dem Kreuzer HMS „Belfast“. Dieser hatte vor über sechzig Jahren noch gegen die deutschen Feinde gekämpft.

London - Britische Marine uebt auf deutschen Booten
Britische Marine übt erstmals auf deutschen Schnellbooten – Stippvisite in London. Foto: Deutsche Marine

Nun wird er zum Symbol der deutsch-britischen Marinekooperation und Freundschaft. Denn: Mit an Bord der Schnellboote sind fünf deutsche Kadetten von der Marineschule Mürwik und erstmals auch Offizieranwärter der Royal Navy aus Dartmouth. Grund: Der junge Führungsnachwuchs der deutschen und britischen Seestreitkräfte trainiert an Bord der Boote gemeinsam Navigation, Seemannschaft und Taktik. Wie berechne ich Kurse? Wie steuere ich ein großes Boot? Wann geht die Sonne auf? All das und vieles mehr muss jeder Offizieranwärter lernen, um sein Handwerk zu beherrschen.

Der Kommandant vom Schnellboot „Ozelot“ zeigt sich begeistert von der Ausbildungskooperation. „Unsere Marinen nutzen Synergien und lernen voneinander“, sagt Stefan Küttler. Obwohl die Ausbildung der jungen Kadetten eindeutig im Vordergrund stehe: „Wann kommt man schon mal mit seinem Schnellboot von Rostock für ein Wochenende in die Hauptstadt Großbritanniens und liegt dann noch direkt im Zentrum an der legendären Tower-Bridge?“ ergänzt der 33-jährige Kapitänleutnant schmunzelnd.

Bevor die beiden Boote aus dem 7. Schnellbootgeschwader aus Warnemünde Ende Juni wieder in ihren Heimathafen zurückkehren, steht noch ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Sie zeigen ihren britischen Kameraden noch etwas typisch Norddeutsches: die Kieler Woche. Diesmal hoffentlich ohne Nieselregen, Nebel und Nässe.

BMW Hydrogen 7 mit Gorbatschow und Genscher

Mit dem Antrieb der Zukunft zum Talk über eines der größten weltpolitischen Ereignisse der jüngeren Vergangenheit. Als Michail Gorbatschow und Hans-Dietrich Genscher am 16. Juni 2008 in Travemünde die Deutsche Wiedervereinigung Revue passieren ließen und deren Folgen analysierten, war auch BMW mit an Bord.

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Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a. D., vor dem BMW Hydrogen 7 bei der Veranstaltung Stechers Stammtisch. Foto: BMW AG

Standesgemäß und umweltfreundlich fuhren der ehemalige sowjetische Präsident und der frühere deutsche Außenminister im BMW Hydrogen 7 vor. Gorbatschow und Genscher waren die Protagonisten von „Stechers Stammtisch“ in diesem Jahr. Ort des bedeutungsvollen Treffens von zwei Persönlichkeiten der Weltpolitik, ohne die der gemeinsame deutsche Traum von Ost und West wohl kaum Wirklichkeit geworden wäre, war das Traumschiff MS Deutschland.

Genscher, der in den frühen 70er Jahren als umweltpolitischer Vorreiter galt und den Begriff Umweltschutz damals maßgeblich prägte, sagte nach den ersten Kilometern mit der wasserstoffbetriebenen Limousine: „Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sollten an einem Strang ziehen, damit Technologien wie diese vorangetrieben werden und notwendige Strukturen entstehen können. Deutschland und führende Unternehmen wie BMW sind in der Lage, auf dem Weg zur Wasserstoffwirtschaft maßgebliche Impulse zu setzen.“

BMW hat das hochkarätig besetzte Gala-Dinner als Official Car unterstützt. Fünf mit Wasserstoff betriebene BMW Hydrogen 7 waren im hohen Norden im Einsatz. Zudem stellte die BMW Niederlassung Berlin ein BMW 1er Cabrio als Hauptpreis für die abendliche Auktion zur Verfügung. Schirmherrin der Veranstaltung mit rund 300 prominenten Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Sport war Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Wie in den Vorjahren führte Alexander-Klaus Stecher unterstützt von Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel durch die hochkarätig besetzte Talkrunde. Vor Genscher und Gorbatschow standen unter anderem die Altkanzler Helmut Kohl und Gerhard Schröder sowie die ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel und Roman Herzog bei „Stechers Stammtisch“, der 2008 zehnjähriges Jubiläum feiert, Rede und Antwort. Erstmals fand die Gala außerhalb von Berlin und München statt. Beide Metropolen waren zuvor im Wechsel Austragungsorte der etablierten Veranstaltung – mit BMW als Partner.

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Patricia Riekel, Chefredakteurin der Zeitschrift BUNTE, Star-Coiffeur Udo Walz und die TV-Moderatorin Sabine Christiansen bei der Veranstaltung Stechers Stammtisch – Foto: BMW AG

Sämtliche Einnahmen des Travemünder Abends sind für die Gorbatschow-Stiftung bestimmt, die sich neben der Bekämpfung der Armut unter anderem auch für den Schutz der Umwelt einsetzt. Ein Thema, das auch die BMW Group intensiv verfolgt. Mit der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien setzt der Automobilhersteller seit mehr als zwei Jahrzehnten nachhaltig Zeichen zum Erhalt des Klimas. Die umweltschonende Wasserstofftechnologie, wie sie im BMW Hydrogen 7 zum Einsatz kommt, gilt als Meilenstein für den Individualverkehr der Zukunft. Seit 2007 wird das Fahrzeug an ausgewählte Vertreter aus den Bereichen Lifestyle, Politik und Wirtschaft übergeben. Zunächst wurde eine Kleinserie von 100 Fahrzeugen produziert. Der BMW Hydrogen 7 vereint die vollständige Integration der Wasserstofftechnologie mit der BMW typischen Fahrdynamik, Laufkultur und Komfortausstattung.

Die Kieler Woche 2008

2500 Seeleute aus elf Nationen zu Gast bei der Kieler Woche

Kieler Woche
Reger Andrang auf dem Flaggschiff der Fregatte HESSEN – Foto: Ann-Kathrin Fischer

Zur Kieler Woche erwartet die Deutsche Marine in diesem Jahr 29 Schiffe aus elf Ländern. Die Marineeinheiten laufen am Freitag, dem 20. Juni, ab 07.30 Uhr in den Marinestützpunkt Kiel ein. Unter anderem besucht der U.S. Lenkwaffenkreuzer „Gettysburg“, das britische Landungsschiff „Bulwark“, die russische Fregatte „Neustrashimy“ und das brasilianische Segelschulschiff „Ciscne Branco“ das größte maritime Volksfest im Norden. Flaggschiff der Kieler Woche ist die deutsche Fregatte „Bayern“.

Am Sonnabend, dem 21.06.2008, und Sonntag, dem 22.06.2008, stehen die Marineschiffe im Zeitraum von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Marinestützpunkt der Öffentlichkeit zur Besichtigung zur Verfügung. Während dieser „Open Ships“ richtet das Presse- und Informationszentrum Marine „Kieler Woche 2008“ einen maritimen Fähr-Service ein, der im Rahmen freier Kapazitäten Besucher vom Fähranleger Bellevue in den Stützpunkt und zurück befördert. Beim Pressegespräch am 19. Juni steht ein Öffentlichkeitsarbeiter des U.S. Generalkonsulats für Fragen bezüglich der US-Schiffe während der Kieler Woche zur Verfügung.

Fussball-EM 2008 – Abfallkonzept

Rückschritte beim Abfallkonzept der Fußball-EM gegenüber der WM in Deutschland 2006: Nur Österreich setzt in allen EM-Stadien Mehrwegbecher ein, die Schweiz konnte sich nicht zu konsequentem Klimaschutz durch Mehrweg entschließen – Fußballfans außerhalb der Stadien können mit Erfrischungsgetränken und Bier in Mehrwegflaschen einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten

Fussball Fans bei der EM 2008
Fussball-Fans bei der EM 2008 – Foto: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft hat die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) eine Übersicht über den Einsatz von Getränkebechern in den EM-Stadien in Österreich und der Schweiz erstellt. Das Ergebnis ist ein eindeutiger Rückschritt gegenüber der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren in Deutschland. Österreich setzt zwar in allen Stadien ausschließlich Mehrwegbecher ein, die Schweiz dagegen hat sich für Einwegbecher entschieden. Nur in einem der vier Schweizer EM-Stadien kommen klimafreundliche Mehrwegbecher zum Einsatz. Bei der Fußball-WM in Deutschland 2006 wurden entsprechend des Umweltkonzeptes Green-Goal während der gesamten 64 WM-Spiele die Getränke an allen Austragungsorten ausschließlich in umweltfreundlichen Mehrwegbechern ausgeschenkt.

Dabei wären Mehrwegbecher die logische Folge der vor der Fußball-EM erstellten Ökobilanz. Das deutsche und das österreichische Umweltministerium und das Schweizer Umweltbundesamt hatten die ökologischen Auswirkungen untersuchen lassen. Fazit der trinationale Studie: Einwegbecher haben erhebliche ökologische Nachteile gegenüber Mehrwegbechern. „Die Schweiz geht schon mit einem Eigentor in die EM – mit einem Eigentor für Umwelt“, kritisiert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). „Es ist in höchstem Maße bedauerlich, dass die Schweizer nicht von den guten Erfahrungen ihrer Nachbarn mit Mehrweg lernen können. Dabei ist gerade das Alpenland Schweiz in besonderem Maße vom Klimawandel und dem daraus folgenden Abschmelzen der Alpen-Gletscher betroffen.“

Aber auch in Deutschland haben Umwelt- und Klimaschutz in den Stadien nach der WM gleich wieder nachgelassen. In acht von 18 Bundesliga-Stadien kommen zwei Jahre nach dem Green Goal wieder Einwegbecher zum Einsatz. „Mehrwegbecher haben sich während der WM in allen Stadien bewährt. Einwegbecher aus Plastik bringen die Bundesliga und den Fußball ins Abseits der Klimasünder“, sagt Resch weiter.

Die vorläufigen Ergebnisse der Ökobilanz sind eindeutig: Mehrwegbecher-Systeme sind – auch unter ungünstigsten Annahmen – sämtlichen bekannten Einweg-Lösungen ökologisch deutlich überlegen. „Selbst das beste Kunststoff-Einwegszenario führt zu einer mehr als doppelt so hohen Umweltbelastung wie das ungünstigste Mehrweg-System“, so Resch. Die Studie zeigt, dass die angeblich kompostierbare Einwegbecher aus Agrarkunststoffen, wie z. B. PLA-Becher, ökologisch nicht besser abschneiden als herkömmliche Einwegbecher aus PET. Das gilt auch für die Einweg-Trinkbecher aus dem sogenannten „Belland-Material“. Außerdem findet gerade bei Belland-Bechern nach Recherchen der DUH keine Kreislaufführung des verwendeten Kunststoffs in der Praxis statt. Der Beweis für ein funktionierendes Kreislaufsystem von Belland-Material in der Praxis konnte bis heute noch nicht erbracht werden, heißt es auch in den vorgestellten Ergebnissen der trinationalen Studie.

Auch Fußballfans, die keine begehrten EM-Fußballkarten ergattert haben, können mit ihrer Getränkewahl zu Hause, im Garten und im Park die Umwelt schonen. Einfach Cola, Saft, Wasser und Bier in Mehrwegflaschen kaufen und genießen! Denn Mehrweg ist Klimaschutz, wie eine Kampagne von DUH, Brauereien und Getränkehandel treffend sagt. 1,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) könnten die Deutschen einsparen, wenn alle alkoholfreien Getränke ausschließlich in Mehrwegverpackungen abgefüllt würden, hat das Deutsche Verpackungsinstitut ausgerechnet. Das entspricht dem jährlichen Gesamtausstoß von rund 500.000 Mittelklassewagen. „Verbraucherinnen und Verbraucher können bei jedem Einkauf etwas für den Klimaschutz tun, indem sie ganz einfach Getränke in Mehrwegflaschen statt in Einwegplastikflaschen kaufen“, erklärt Maria Elander, Leiterin Kreislaufwirtschaft der DUH. Elander ruft die deutschen Fußballfans auf, Getränke nur in klima- und umweltfreundlichen Mehrwegflaschen zu kaufen. Durch die häufige Wiederbefüllung – bei Mehrwegflaschen aus Glas bis zu 50 Mal – und die in der Regel kurzen Transportstrecken von etwa 50 Kilometern wird für eine Glas-Mehrwegflasche im Vergleich zu einer Einwegflasche aus Plastik nur gut die Hälfte des Klimakillers CO2 erzeugt. Denn Einweg-Plastikflaschen werden über deutlich längere Strecken – durchschnittlich 250 Kilometer – transportiert und zunehmend im vereinheitlichten Discounter-Sortiment vertrieben.

Die deutschen Bürgerinnen und Bürger haben nach der Einführung des Einwegpfandes im Bierbereich eine eindeutige Wahl für Mehrwegflaschen aus Glas getroffen. Die Bierdosen sind praktisch aus den Regalen verschwunden. Fast 90 Prozent des Biers wird in Deutschland aus umweltfreundlichen Glasmehrwegflaschen getrunken. Das führt nicht nur zu reduzierten Umweltbelastungen, sondern auch zur regionalen Wertschöpfung und einer einzigartigen Getränkevielfalt. Der Vergleich: Deutschland hat 1.302 Brauereien, die fast ausschließlich auf Glasmehrweg gesetzt haben – in den USA füllen gerade noch drei Brauereien ab.

Segelyacht SEA CLOUD II in Hamburg

Bei herrlichem Wetter ankerte die legendäre Segelyacht SEA CLOUD II wieder im Hamburger Hafen. Die Drei-Mast-Bark kam am frühen Morgen Elbe aufwärts, machte gegen 8 Uhr an der Überseebrücke fest und blieb bis 18 Uhr im Hafen. Danach startete das Schiff zu einer Kurzreise nach Sylt, um am 2. Juni erneut von Hamburg aufzubrechen – dann in Richtung St. Petersburg.

Sea Cloud in Hamburg
Segelyacht SEA CLOUD II – Foto: SEA CLOUD CRUISES

Die SEA CLOUD II zählt mit ihrer Länge von 117 Metern und 2800 Quadratmetern Segelfläche zu den beeindruckendsten Windjammern, die heute auf den Weltmeeren unterwegs sind (Vergleich: Das Segelschulschiff Gorch Fock kommt auf 82 Meter Länge und 1750 Quadratmeter Segelfläche). Nach alter Tradition wird die Drei-Mast-Bark hangsegelt. Auf 58 Mann Besatzung kommen maximal 94 Passagiere. Am 31. Mai und 3. Juni wird die Sea Cloud II in List auf Sylt auf Reede liegen, dabei gibt es aber keine Besichtigungstermine.

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